Rentenversicherung Vergleich

Wer im Rentenalter nicht auf seinen gewohnten Lebensstandard verzichten möchte, sollte rechtzeitig über eine private Altersvorsorge nachdenken. Eine private Rentenversicherung bietet hierfür die beste Grundlage. Das Angebot auf dem Markt ist vielfältig und die Entscheidung, welche Art der privaten Altersvorsorge die subjektiv Beste ist, fällt manchmal schwer.

Konventionelle private Rentenversicherung

Bei der konventionellen privaten Rentenversicherung hat der Versicherte den Vorteil, dass ihm eine lebenslange monatliche Rente garantiert wird. Hierbei gilt – wie bei allen anderen Formen auch – je früher man den Vertrag abschließt, umso höher wird die Rente ausfallen. Natürlich ist das auch noch vom monatlichen Beitrag abhängig. Die Rendite bei einer konventionellen Rentenversicherung ist gering, aber Garantien kosten eben Geld.

Fondsgebundene private Rentenversicherung

Wer für seine in eine private Rentenversicherung eingezahlten Beiträge eine höhere Rendite erhalten möchte, sollte sich über einen fondsgebundenen Tarif Gedanken machen. Allerdings gibt es hier – in der Regel – keine Garantierente. Einige Versicherer bieten lediglich eine so genannte Beitragserhaltungsgarantie an, d.h., auf jeden Fall werden die eingezahlten Beiträge verrentet. Fondsgebundene Tarife sind immer spekulativ und von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängig. Verluste sind leider nicht auszuschließen.

Staatliche Zulagenrente nach Riester

Die Bundesrepublik Deutschland fördert die private Altersvorsorge. Bei einer staatlichen Zulagenrente erhält der Versicherte eine jährliche Förderung. Die höchstmögliche Förderung bekommt derjenige, der 4% seines Vorjahresnettoeinkommens als Eigenleistung in den privaten Rentenversicherungsvertrag einzahlt. Zuschüsse für Ehepartner und Kinder machen diesen Vertrag sehr attraktiv, besonders für junge Familien. 30% des angesparten Kapitals kann sich der Versicherte bei Vertragsablauf auszahlen lassen, der Rest muss verrentet werden. Diese Rente ist steuerpflichtig.

Basis- oder Rürup-Rente

Besserverdienende oder Personen, die nicht zum zulagenberechtigten Personenkreis für eine Riester-Rente zählen, haben trotzdem die Möglichkeit, bei ihrer privaten Rentenversicherung durch staatliche Hilfe zu profitieren. Für die Basis-Rentenversicherung wurde eine gestaffelte steuerliche Absetzbarkeit eingeführt. Je nach Eingangssteuersatz kann der Versicherte sich also einen großen Teil des eingezahlten Beitrages beim Einkommensteuerjahresausgleich vom Finanzamt zurückholen. Ein weiterer Vorteil – insbesondere für Freiberufler und Selbstständige – besteht darin, dass Einmalzahlungen geleistet werden können. Falls also zu erwarten steht, dass eine Einkommensteuernachzahlung ansteht, kann diese durch einen Einmalbeitrag in die Basis-Rentenversicherung deutlich gemindert werden.

Fazit:

Private Altersvorsorge durch den Abschluss einer privaten Rentenversicherung ist sinnvoll. Je früher ein solcher Vertrag abgeschlossen wird, umso höher wird die monatliche Rente ausfallen. Staatliche Förderungen und Steuererleichterungen sollen dazu führen, dass möglichst viele Bürger sich für eine private Rentenversicherung entscheiden.